Innovation
Neueste Produkte
MVC® FFLEX M
Der neue Industriestandard bei Cyanacrylat-Bedampfungskammern
DISCOVER®
Entdecken Sie eine neue Möglichkeit, die Suche, Erkennung und Bildverarbeitung von Beweismitteln am Tatort oder im Labor zu maximieren

Crime-lite® AUTO
Die forensische Bildverarbeitungstechnologie trifft in dieser umfassenden Lösung auf leistungsstarke Multispektralbeleuchtung für das Suchen, Erkennen und Erfassen von Beweismitteln.

AARI®
Deutlich höhere Geschwindigkeit und Präzision in der Visualisierung von Fingerabdrücken auf Beweismitteln mit poröser/halbporöser Oberfläche anhand eines vollständig integrierten Erkennungs- und Bildverarbeitungssystems mit der intelligenten Linienerkennungssoftware AI Assist.

Crime-lite® LASER
Die Crime-lite LASER bietet leistungsstarke und tragbare forensische LASER in Blau mit 447 nm und Grün mit 520 nm mit klassenbester Crime-lite-Technologie.
Neue Technologie
Unter fosterfreeman.com erfahren Sie mehr über unsere neuesten Produkte, die dahinter stehenden technologischen Fortschritte und ihre forensischen Anwendungen.
Neueste Forschungsprojekte
Unser Engagement in der forensischen Forschung bildet die Grundlage, auf der wir weiterhin Innovationen entwickeln. Unsere neuesten Forschungsprojekte können unter fosterfreeman.com eingesehen werden und enthalten Informationen über neue technologische Entwicklungen sowie detaillierte Produktanwendungsstudien.
DER VERBESSERUNG DER FORENSIK VERPFLICHTET
Unsere Forschungspartner
Eine Geschichte der Innovation
1978
ESDA: Das Originalinstrument von foster+freeman
Der ESDA von foster+freeman feierte einen so großen Erfolg, dass die Begriffe „ESDA“ und „ESDA‑Verfahren“ zur standardmäßigen Branchenterminologie für diese Methode des Sichtbarmachens von Schrifteindrücken oder Druckspuren auf Papier wurden.
Der ESDA begann als Teil eines Forschungsprojektes zur Entwicklung einer chemie- und zerstörungsfreien Methode zur Identifizierung von Fingerabdrücken auf Textilien; während sich dieses Projekt jedoch nicht als erfolgreich herausstellte, bewies sich die zweite Anwendungsmöglichkeit des ESDA, jene des Erkennens von Schrifteindrücken auf Papier, als unglaublich wertvoll für Dokumentenprüfer weltweit.
Wie ein Kopierer funktioniert auch die ESDA‑Technik über ein elektrostatisches Verfahren. Das zu untersuchende Blatt Papier wird auf eine fein perforierte und geerdete Bronzeplatte gelegt. Unter dieser Platte befindet sich eine Pumpe, die beim Einschalten Luft durch die Platte saugt und das Papier flach darauf drückt. Über das Papier wird eine transparente Polymerfolie gelegt, die dann statisch aufgeladen wird; dazu wird ein Metallstab, die sogenannte Corona-Entladeeinheit, darüber bewegt. In diesem Stab befindet sich ein dünner Draht mit einem Potenzial von etwa 5 000 Volt. So entlädt sich die statische Elektrizität selbst über die Erdung in der Bronzeplatte.
Die Konduktivität von Papier und Folie auf der Platte unterscheidet sich an jenen Stellen, an denen sich auf dem Papier Eindrücke befinden; dieser Unterschied liefert ein elektronisches Bild der Eindrücke auf der Folie. Dieses Bild wird dann entwickelt, indem in einem Aerosolverfahren in einer Wolkenkammer oder durch Darüberschütten auf dem Papier feines Kohlegranulat verteilt wird, dem als Träger kleine Kunststoffkügelchen beigemischt sind. Das Granulat klebt auf dem elektrostatischen Bild der Eindrücke fest und das Bild wird sichtbar.
ESDA: Der Fall, der den Durchbruch brachte
Nachricht, wie sie mit bloßen Augen zu sehen ist Mit dem ESDA sichtbar gemachte Schrifteindrücke
Der ESDA wurde quasi über Nacht vom Forschungsprojekt zu einem wichtigen Gerät für die Dokumentenüberprüfung, als die Polizei die ESDA‑Technik nach einem Überfall auf eine Londoner Bank einsetzte, um eine Notiz zu untersuchen, mit welcher der Räuber den Bankangestellten zur Übergabe von Bargeld aufgefordert hatte. Der ESDA konnte die für das bloße Auge nicht sichtbaren Eindrücke einer Telexnachricht sichtbar machen, in der jemand aus Kanada gebeten wurde, an eine Adresse in Surrey Geld zu senden. Der Mann wurde verhaftet und die Geschichte landete in den Schlagzeilen. Die Neuigkeiten über die Möglichkeiten des ESDA verbreiteten sich wie ein Lauffeuer.
Mit wertvoller Unterstützung des britischen Innenministeriums setzten sich Doug Foster und Bob Freeman zusammen und bauten die erste Reihe von ESDA‑Geräten bei Doug zu Hause zusammen.
Der ESDA heute: Noch immer wegweisend

Auch heute noch wird der ESDA von foster+freeman gefertigt. Das Design hat sich geändert, doch die Anwendung ist nahezu gleich: Der ESDA2 verkauft sich noch immer und mit Hunderten von Einheiten bei Polizei und privaten Dokumentenprüfern weltweit ist es wahrscheinlich, dass das ESDA‑Verfahren noch jahrelang der Branchenstandard bleibt.
1980
Eine neue Ära der Dokumentenüberprüfung
Nach der erfolgreichen Entwicklung des elektrostatischen Erfassungsgeräts ESDA konzentrierten sich Doug Foster und Bob Freeman auf eine neue, deutlich fortschrittlichere Arbeitsstation, die es Ermittlern ermöglichen sollte, zur „schnellen Belichtung von versteckten Informationen und Beurteilung der Authentizität“ Infrarotuntersuchungen an Dokumenten durchzuführen – dies ist der Videospektralkomparator VSC-1.
Im Gegensatz zu vorhandenen forensischen Instrumenten nutzte der VSC eine hochempfindliche Kamera, um Variationen in der IR‑Absorption und Fluoreszenz auf einem Bildschirm abzubilden, wodurch die Ermittler Anpassungen in Echtzeit für bessere Schärfe und Kontrast durchführen können.
1985
Der VSC wird digital
In der Mitte der 1980er-Jahre führte foster+freeman ein Softwarepaket für die Bildverarbeitung mit dem Computer Atari 1040ST ein. Die Software und der Computer erhielten eine Schnittstelle mit dem VSC und das erste umfassende Verarbeitungssystem für angezweifelte Dokumente, wie wir es heute kennen, war geboren.
1990
Globale Marktführer in der Dokumentenüberprüfung
1990 galt der Videospektralkomparator mit mehr als 400 verkauften VSC‑Instrumenten in mehr als 45 Ländern als weltweiter Erfolg.
1995
VSC-4: Klein, aber perfekt geformt
Während der 1990er-Jahre bot die Instrumentenreihe VSC-4 Ermittlern eine kompakte Lösung für die forensische Dokumentenüberprüfung. Der platzsparende VSC eignet sich ideal für die Bereitstellung an Grenzübergängen und bleibt eine beliebte Wahl für Standorte, an denen Platzmangel herrscht.
2000
Ein neuer VSC für ein neues Jahrtausend
Um die Jahrtausendwende brachte foster+freeman den VSC 2000 mit Bildverarbeitung in allen Farben plus Infrarot, Mikrospektrofotometrie, automatisiertem Betrieb über ein Windows-basiertes, digitales On-Screen-Bedienpult und einer umfangreicheren Zahl an Lichtquellen auf den Markt.
2000
DCS 121:
Eine Revolution in der Fingerabdruckfotografie
In den späten 1990er-Jahren machte die Fotografie einen tiefgreifenden Wandel durch, als Digitalkameras für jedermann verfügbar wurden. Die Digitalfotografie bot Fotografen eine rasche und einfache Möglichkeit, Bilder aufzunehmen, die in einem computerfähigen Dateiformat gespeichert oder bei Bedarf ausgedruckt werden konnten. Während Digitalkameras jedoch auf dem Markt sehr beliebt wurden, zögerten viele forensische Fotografen, die neue Technologie zu übernehmen, da sie befürchteten, dass digitale Bilder nicht nur in der Qualität dem Film unterlegen waren, sondern auch leichter manipuliert werden könnten. Um die Jahrtausendwende änderte sich die Beziehung zur Digitalfotografie, als foster+freeman in enger Zusammenarbeit mit der Wiltshire Constabulary das DCS-121, ein Digitalfotografiesystem mit einer fälschungssicheren Bildvalidierungssoftware, auf den Markt brachte.
2002
Das DCS-121 wird von den Strafverfolgungsbehörden eingesetzt
Das DCS-121 ersetzt Dunkelkammern, Filmrollen und viele Stunden der Entwicklungszeit durch eine rasche und effektive Methode, qualitativ hochwertige Bilder von Fingerabdrücken aufzuzeichnen; so konnte es nicht nur die Effizienz in der Fingerabdruckfotografie verbessern, sondern führte auch in ein neues Zeitalter der digitalen Bildoptimierung, mit der Fingerabdruckexperten Details in Fingerabdrücken sichtbar machen konnten, die früher niemals erreicht worden wären.
Zahlreiche britische Polizeistationen übernahmen die DCS‑Technologie rasch und schon im Jahr 2002 wurden digital aufgenommene Fingerabdruckfotos des DCS-121 routinemäßig vor Gericht als gültiges Beweismittel anerkannt.
Rasche Fortschritte des DCS
Während der frühen Jahre der Digitalfotografie machte die Technologie rasend schnell Fortschritte. Die Bildqualität von Digitalkameras verbesserte sich rasant, während gleichzeitig die Kosten für Prozessorleistung und Speicher dramatisch sanken.
Bald nach der Veröffentlichung ersetzte foster+freeman die ursprüngliche Scankamera durch eine digitale Spiegelreflexkamera. Dieser Wechsel zur Verbrauchertechnologie gestattete es dem Unternehmen, mit der sich rasch entwickelnden Technologie Schritt zu halten, indem die Kamera upgegraded wurde, um den deutlichen Verbesserungen in der digitalen Bildverarbeitung zu genügen.
Digitale Optimierung des DCS
Neben den zeit- und kostensparenden Vorteilen der Digitalfotografie ermöglichte es das DCS Fingerabdruckgutachtern auch, eine Reihe von digitalen Bildoptimierungstechniken zu nutzen, um versteckte Details sichtbar zu machen sowie Kontrast und Sichtbarkeit zu erhöhen.
Die DCS‑Software umfasst eine ganze Reihe von Optimierungstoolboxen, die speziell für Fingerabdruckgutachter entwickelt wurden. Das Entfernen von regelmäßigen Hintergrundmustern, FFT (schnelle Fourier-Transformation), Entstörfiltern etc. ermöglicht es Fingerabdruckgutachtern, Details sichtbar zu machen, die früher niemals erreicht worden wären.
Beim Einsatz der digitalen Aufbereitung bleibt die Bildintegrität durch den Zusatz einer lizenzierten Validierungssoftware erhalten, welche das ursprüngliche Bild beurteilt und einen digitalen Master erstellt, bevor ein Überwachungspfad erstellt wird, der jede darauf folgende Änderung, Modifikation oder digitale Aufbereitung aufzeichnet.
2005
VSC 5000: Intelligente Dokumentenüberprüfung
2004 veröffentlichte foster+freeman den ersten „intelligenten“ VSC. Der VSC 5000 unterstützt den Ermittler, indem er automatisch zur Beleuchtungsquelle passende Fluoreszenzfilter auswählt und erstmals Routinen zur automatischen Untersuchung enthält.
2010
VSC: Die Technologie entwickelt sich rasch
Um mit der raschen Entwicklung bei Computerprozessoren und digitaler Bildverarbeitungstechnologie mithalten zu können, forcierte foster+freeman die Entwicklung neuer VSC‑Instrumente. 2008 veröffentlichte das Unternehmen den intelligenten Videospektralkomparator VSC 6000, der bald von den Arbeitsstationen VSC 40 und VSC 400 abgelöst werden sollte. Als die Kameratechnologie das HD‑Zeitalter erreichte, antwortete foster+freeman mit den verbesserten Arbeitsstationen VSC 6000/HS und VSC 40HD.
2015
DCS 5: Ein System für das gesamte Spektrum
Mit der Veröffentlichung des DCS 5 im Jahr 2015 bot foster+freeman Fingerabdruckgutachtern durch die umfassende UV‑Vis‑IR‑Bildverarbeitung noch weitere Möglichkeiten, „schwierige“ Abdrücke sichtbar zu machen.
Durch die Erweiterung des Spektrenbereichs der Kamera und den Einschluss von UV‑ und IR‑Beleuchtung sowie eine Auswahl an Bildverarbeitungsfiltern für Experten können nun Lichtinteraktionen in einem für das menschliche Auge nicht sichtbaren Bereich (ca. 400 – 700 nm) beobachtet werden. Vor allem reflektiertes UV‑Licht bietet die Möglichkeit, unmögliche Fingerabdrücke sichtbar zu machen, die früher nicht erkannt oder fotografiert werden konnten.
Die Bedeutung dieser neuen Techniken ist an der raschen weltweiten Übernahme der DCS‑5‑Technologie abzulesen.
HEUTE
Die fortschrittlichste Reihe von VSC‑Arbeitsstationen weltweit
Unsere fortschrittlichste Reihe von QDE‑Instrumenten bisher, VSC 8000/HS, VSC 80 und VSC 80i, ist mit zahlreichen Untersuchungsfunktionen ausgestattet, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse in der derzeitigen Dokumentenüberprüfung eingehen. Die VSC‑Instrumente eignen sich für die Bereitstellung in zahlreichen Settings und bleiben die Technologie der Wahl für spezialisierte QDE‑Labors, viel beschäftigte Grenzübergänge oder die Abteilung für Qualitätskontrolle bei Hochsicherheitsdruckereien.
Foster + Freeman Ltd.
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